Persönlich
Was mich ausmacht – jenseits von Projekten.
Warum PS19?
Bei Bensheim, in den Weinbergen, nicht weit entfernt vom Kirchberghäuschen, gibt es einen kleinen Garten. Hier arbeite ich manchmal am Laptop, mitten im Grünen. Bei schönem Wetter sitze ich im Freien unter Bäumen, bei Regen in einer Hütte, mit Kaffee vom Gaskocher und mit Blick ins Grüne. In diesem Setting kann ich wunderbar fokussiert arbeiten und kreativ sein.
Unweit davon gibt es eine Stelle auf dem Berg, von der aus man einen unglaublichen, fast Rundum-Blick hat. Auf grüne Wälder und Hügel, und weit in die Rheinebene hinein.
Hier stand ich. Im Sommer 2026. Ich habe in die Ferne geschaut und diese unglaublich tolle Aussicht genossen. Dabei hat mich ein Wort aus der Bibel wie ein Blitz getroffen:
Die Himmel erzählen von der Herrlichkeit Gottes
und das Firmament verkündet, was seine Hände geschaffen haben.
Mit diesem Geistesblitz wurde mir klar, wie wahr das ist, und welche Schönheit in der Schöpfung liegt. Es war einer dieser Momente, an die man sich noch Jahre später erinnert.
In der Mediation und Beratung gibt es etwas, das nennt sich "Ressourcenorientierung" und es meint: Auf das schauen, was Gutes da ist, das was gelingt, den Blick weglenkend von dem, was nicht gelingt oder das Problem verursacht hat. Das macht man, da man so viel besser, weil motivierender, arbeiten kann, als mit dem Defizitären und Unvollkommenen.
Und genau so möchte ich arbeiten: Situationen mit Weitsicht überschauen, und immer fokussiert auf das Schöne, das was da ist an Möglichkeiten. In der Welt, der Schöpfung und in jedem Menschen.
Warum die Ausbildung als Seelsorger?
Seelsorge ist für mich als Christ vor allem Dienst an meinem Nächsten. Mit Blick auf den barmherzigen Samariter betrachte ich jeden Menschen als wertvoll und von Gott geliebt. Unabhängig von Nationalität, Lebensanschauung oder Geschlecht.
Seelsorge sorgt -ganz einfach gesagt- für die Seele und ist im weitesten Sinne Unterstützung bei der Gestaltung des eigenen Lebens, beim Umgang mit Herausforderungen oder Leid. Für mich ist Seelsorge aber immer auch das gemeinsame Betrachten des eigenen Glaubens und ein gemeinsames Reflektieren der eigenen Gottesbeziehung.
Ich höre zu und habe ein gutes Gespür für Emotionen, Bedürfnisse und Motivationen und bin sehr empathisch. In meinem Leben habe ich auch bereits unterschiedlichste Tiefen selbst erleben müssen und kann daher in vielen Themen nicht nur gut zuhören, sondern auch vieles verstehen. Und verstanden zu werden kann so gut tun.
Aus einem seelsorgerlichen Dialog kann sich die Sicht auf Situationen, Menschen und Herausforderungen weiten. So offenbaren sich im Idealfall neue Handlungswege, die bisher unentdeckt waren. Wenn Sie ein Thema beschäftigt und Sie gerade überlegen, mich anzurufen:
Tun Sie es! Ich freue mich auf Ihren Anruf, oder Ihre Mail.
Engagement
- Mitglied im Förderkreis der Stiftung Deutsche Depressionshilfe und Suizidprävention
- Mitglied im Verein Deutsche Depressionsliga e. V.
- Mitglied im Trägerverein Autobahnkapelle im Hegau e. V.
- Unterstützer der Diakonie Darmstadt (Obdachlosenwohnheim und Teestube Konkret)
- Unterstützer der Franziskustreff-Stiftung, Frankfurt
Abseits des Schreibtisches
bin viel in der Natur, fotografiere (auch auf Film), versuche mich an elektronischer Musik und mein neuestes Hobby ist das Fieldrecording.